Sachstandsanalyse und Erarbeitung eines Konzeptes zur Reduzierung des Haldenwasseraufkommens durch Optimierung der Haldenbegrünung an den Kalirückstandshalden im Südharzrevier

Laufzeit 01.09.2014 - 30.09.2015
Projektleitung Hildmann, Christian Knoche, Dirk
Bearbeitung Rösel, Lydia, Landeck, Ingmar, Zimmermann, Beate,
Themengebiet Böden ,
Schlagwörter Grundwasser, Halden, Haldenschutzwald, Oberflächengewässer, Salzbelastung,

Im Thüringer Südharz werden mehrere Rückstandshalden aus der stillgelegten Kaliproduktion schrittweise abgedeckt und begrünt. Mit der durch die Begrünung erhöhten Verdunstung wird die Menge des stark salzhaltigen Haldenwassers reduziert. Dies ist ein Lösungsansatz, um nachteilige Auswirkungen auf die Vorfluter der Region zu verringern. Im Rahmen der Studie wird aufbauend auf der Erfassung von Vegetation und Boden von fünf Kalihalden das aktuelle Wasserrückhaltevermögen der Halden ermittelt. Ausgehend von den vorhandenen Begrünungskonzepten sollen für die Haldenstandorte die Begrünungskonzepte dahin gehend verbessert werden, dass möglichst viel Wasser zurückgehalten und verdunstet wird. Mit Modellrechnungen wird die mögliche Reduktion der Haldenwässer abgeschätzt.

Auftraggeber

Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), Bereich Kali-Spat-Erz, Sondershausen

Praxisversuche zur technischen Befahrbarkeit des Feinerschließungssystems auf befahrungsempfindlichen Böden Ein Vergleich von Bereifungsvarianten bei der Holzrückung

Laufzeit 15.11.2015 - 14.11.2017
Projektleitung Knoche, Dirk
Bearbeitung Ertle, Christoph, Köhler, Raul,
Themengebiet Böden , Wälder ,

Trotz aller technologischen Fortschritte in der Holzernte besteht eine zunehmende Beanspruchung des Waldbodens durch Befahrung. Ständig kommen neue, immer leistungsfähigere Arbeitsmaschinen zum Einsatz. Der Einschlag erfolgt ganzjährig, auch bei ungünstigen Witterungs- und Bodenverhältnissen. So ist es eine Herausforderung, das bestehende Wegesystem dauerhaft zu erhalten und Schäden im angrenzenden Bestand zu vermeiden.

Betrachtet wird die technische Befahrbarkeit von Rückegassen mit konventionellen Tragschleppern unterschiedlicher Bereifung. In typischen Holzerntesituationen soll geprüft werden, wie sich bodenschonende „Superbreitreifen“ und „Bogiebänder“ nach mehrmaligen Überfahrten auswirken. Zur Bemessung der Oberflächenverformung dienen unter anderem photogrammetrische Methoden.

Förderer

Landesbetrieb Forst Brandenburg

Praxisversuche zur forsttechnischen Befahrbarkeit bei der Holzrückung im Wald – Ein Vergleich zwischen 6-Rad- und 8-Rad Forwarder

Laufzeit 15.11.2017 - 14.11.2019
Projektleitung Knoche, Dirk
Bearbeitung Köhler, Raul, Küchenmeister, Hans, Lange, Christian A., Ertle, Christoph,
Themengebiet Böden , Wälder ,

Im Rahmen dieses Projektes wird die Befahrbarkeit des Waldes mit radgetriebenen Holzrückezügen (Ladung: bis 14 t) untersucht. Unter typischen Südbrandenburger Waldbedingungen soll geprüft werden, wie unterschiedlich sich 6-Rad- von 8-Rad-Forwardern mit Superbreitreifen auf den Boden auswirken. Unter Anwendung des etablierten FIB-Methodensets liegt ein besonderer Fokus der Befahrungsversuche auf der Spurgleisbildung, v.a. an den Ein- und Ausfahrten der Gassen. Weiterhin werden Traktionseigenschaften der Maschinen am Hang sowie Effekte von Halblastfahrten untersucht.

Förderer

Landesbetrieb Forst Brandenburg

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