20. April 2026

Gemeinsam für den Wald

LFE und FIB bauen ihre Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter aus

Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften aktualisieren langjährigen Kooperationsvertrag

Der Klimawandel stellt Wälder vor große Herausforderungen. In Brandenburg untersuchen das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) und das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Waldökosysteme und erarbeiten Lösungen für die nachhaltige Entwicklung von Wald und Forstwirtschaft. Beide Einrichtungen sind zentrale Ansprechpartner für wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze. Nun haben LFE und FIB ihre enge Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter ausgebaut: Ihr langjähriger Kooperationsvertrag wurde aktualisiert.

Pressemitteilung

16. Februar 2026

Lavendel als alternative Kultur für aufgegebene Weinberge an der Mosel?

Die Weinregion Mosel steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Klimawandel, zunehmende Ertragsrisiken und Kostendruck führen dazu, dass immer mehr Steillagen-Weinberge aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden oder brachliegen. Die Winzer kämpfen gegen den Preisverfall ihrer Produkte und schauen sich nach alternativen Kulturen für ihre Weinhänge um. Dabei rückt auch der Anbau von Lavendel als klimaangepasste Sonderkultur in den Fokus. Bei der Suche nach wertvollen Anknüpfungspunkten fragt der SWR nach den praktischen Erfahrungen im Lavendelanbau in der Lausitz bei Frau Dr. Rademacher vom FIB nach.

SWR-Artikel

9. Februar 2026

Zukunftstag am 23.4. im FIB

Habt ihr euch auch schon mal gefragt: Was macht man eigentlich in so einem Forschungsinstitut? Wozu braucht man das? Unter dem Motto „Landschaftsforschung zum Anfassen“ gewinnt ihr am 23.April, dem Zukunftstag Brandenburg, Einblicke in unsere Arbeit – von der Feldversuchstechnik, über die Analyse im Umweltlabor bis hin zu fertigen Produkten aus verschiedenen nachwachsenden Rohstoffen. Meldet euch über Zukunftstag Brandenburg an! Wir freuen uns auf euch!

3. Februar 2026

Nach Plan-Birke kommt Plan-BIO

Seit Anfang 2026 wird die biologische Vielfalt von Biotopbäumen in den Landkreisen Elbe-Elster und Oderspreewald-Lausitz gemeinsam mit der Öffentlichkeit erforscht. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert das Vorhaben.

Das Projekt „PlanBIO – Bürgerforschung zur biologischen Vielfalt in Strukturwandelregionen − Erfassung, Bewertung & Monitoring von Biotopbäumen“ nutzt den Citizen Science Ansatz zur angewandten Landschaftsforschung im Lausitzer Braunkohlenrevier. Bürgerforscher*innen beobachten, kartieren und bewerten Biotopbäume, als ein Schlüsselelement biologischer Vielfalt.

Weitere Informationen

23. Januar 2026

Lasswissen bekommt Preis

Herzlichen Glückwunsch an den Förderverein des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaften zum Marketingpreis für den Forschungspfad LassWissen.

3. Preis in der Kategorie Land- und Naturtourismus

„Die Jury überzeugte das innovative Konzept, welches nachhaltigen Naturtourismus, interaktive Wissensvermittlung und Familienfreundlichkeit vereint, in dessen Mittelpunkt das wichtige Thema Verschwinden des Wassers als Folge der nachbergbaulichen Landschaftsentwicklung steht.“

Das FIB konnte in den letzten drei Jahren in dem Bürgerforschungsvorhaben LassWissen als Projektpartner mitwirken. Vielen Dank für die erfolgreiche und kreative Zusammenarbeit in der Region Elbe-Elster. Mehr zum Projekt

15. Januar 2026

Waldmehrung im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Das FIB wurde vom Landesamt für Umwelt Brandenburg mit der Erarbeitung eines Gutachtens zur Waldmehrung im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft beauftragt.

Ziel des Projektes ist es, die Eignung einer rund 15 ha großen, landeseigenen Fläche mit drei ehemaligen Klärteichen im Naturschutzgebiet „Bergbaufolgelandschaft Grünhaus“ für eine Erstaufforstung fachlich fundiert zu bewerten und die hierfür notwendigen Grundlagen zusammenzustellen. Damit soll der Flächenpool des Landesbetriebs Forst Brandenburg erweitert und die Voraussetzung für eine bedarfsgerechte und kurzfristige Umsetzung von Aufforstungsmaßnahmen geschaffen werden.

Die Durchführung kombiniert eine rechtliche, ökologische und bodengeologische Betrachtung des Sonderstandortes, der jahrzehntelang als Absetzbecken für Eisenhydroxid‑haltige Grubenwässer aus dem Tagebau Kleinleipisch genutzt wurde.

3. Dezember 2025

Neues EIP-Projekt „Cost-Efficient Irrigation“ offiziell gestartet

EIP-Projekt „Cost-Efficient Irrigation“
Im Projekt „Entwicklung von Entscheidungshilfen für eine kosteneffiziente Bewässerung – Cost-Efficient Irrigation (CEFIR)“ soll eine Entscheidungshilfe (DSS) entwickelt werden, mit der die Wirtschaftlichkeit der Bewässerung vor dem Bewässerungseinsatz abgeschätzt werden kann. Das DSS soll einerseits als einfach zu bedienende Web-App zur Verfügung gestellt und andererseits in eine vorhandene App zur Bewässerungssteuerung integriert werden.

Die Entwicklung erfolgt gemeinsam mit drei Landwirtschaftsbetrieben, deren Ackerschläge mit Kreisbewässerungsanlagen für Praxistests genutzt werden. Landwirtschaftliche Feldbewässerung kann mit dem DSS kosteneffizienter und nachhaltiger werden.

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26. November 2025

Fachworkshop mit Dr. Norbert Hoepfer am FIB

Der Bau- und Gebäudesektor braucht klimafreundliche Alternativen zu Zement & Co. Nachwachsende Rohstoffe wie Hanf, Schilf und Miscanthus sowie natürliche Bindemittel wie Kalk und Lehm punkten hier gleich doppelt – sie speichern CO₂ und stärken die regionale Wertschöpfung.

Genau hier setzte der Workshop „Hanf, Miscanthus und Paludi im Baustoff – Dämmsteine, Leichtbeton und Mörtel“ an, den neuwerg am 20./21.11.2025 in Finsterwalde mit Dr. Norbert Hoepfer ausrichteten. Die Teilnehmenden – Handwerker, Lehmbauer, Planer, Architekturbüros, Baustoffhändler und Bauherren – erlebten Theorie und Praxis zu Naturbaustoffen.

Die Resonanz war durchweg positiv: Das Zusammenspiel aus historischem Kontext, fundierter Materialkunde und eigenhändigem Experimentieren vermittelte ein umfassendes Verständnis für nachwachsende Dämm- und Mauerstoffe. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur selbst hergestellte Proben, sondern vor allem frisches Know-how, Kontakte und neue Projektideen mit nach Hause – ein wichtiger Schritt hin zu klimafreundlichem, kreislauforientiertem Bauen in Brandenburg.

Mehr zum Workshop und zu nachwachsenden Rohstoffen gibt es auf der Seite von neuwerg (https://neuwerg.de/).

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