Ein spannender und erfolgreicher Tag beim Potsdamer Tag der Wissenschaften liegt hinter uns.
Gemeinsam mit den Einrichtungen der AEL Brandenburg waren wir als FIB / neuwerk auf dem Campus Golm vertreten. An unserem Stand informierten wir darüber, welche landwirtschaftlichen Kulturen in unserer Region angebaut werden, wie diese genutzt werden und wie daraus nachhaltige Wertschöpfungsketten entstehen.
Besucherinnen und Besucher konnten nachvollziehen, wie regionale Rohstoffe vom Anbau bis zur Weiterverarbeitung und Nutzung miteinander verbunden sind. Das Interesse war groß und es ergaben sich viele spannende Gespräche sowie zahlreiche Fragen rund um Landwirtschaft, Ernährung und nachhaltige Landnutzung in Brandenburg.
Die AEL Brandenburg bündelt die praxisnahe Agrar-, Ernährungs- und Landnutzungsforschung im Land. Gemeinsam entwickeln die beteiligten Einrichtungen zukunftsfähige Lösungen für Landschaften, Acker- und Gartenbau, Tiernutzung, Fischerei, Imkerei und Verbraucherschutz.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und den gelungenen Austausch.
Kategorie: Allgemein
Gemeinsam für den Wald
LFE und FIB bauen ihre Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter aus
Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften aktualisieren langjährigen Kooperationsvertrag
Der Klimawandel stellt Wälder vor große Herausforderungen. In Brandenburg untersuchen das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) und das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Waldökosysteme und erarbeiten Lösungen für die nachhaltige Entwicklung von Wald und Forstwirtschaft. Beide Einrichtungen sind zentrale Ansprechpartner für wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze. Nun haben LFE und FIB ihre enge Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter ausgebaut: Ihr langjähriger Kooperationsvertrag wurde aktualisiert.
Lavendel als alternative Kultur für aufgegebene Weinberge an der Mosel?
Die Weinregion Mosel steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Klimawandel, zunehmende Ertragsrisiken und Kostendruck führen dazu, dass immer mehr Steillagen-Weinberge aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden oder brachliegen. Die Winzer kämpfen gegen den Preisverfall ihrer Produkte und schauen sich nach alternativen Kulturen für ihre Weinhänge um. Dabei rückt auch der Anbau von Lavendel als klimaangepasste Sonderkultur in den Fokus. Bei der Suche nach wertvollen Anknüpfungspunkten fragt der SWR nach den praktischen Erfahrungen im Lavendelanbau in der Lausitz bei Frau Dr. Rademacher vom FIB nach.
Zukunftstag am 23.4. im FIB
Habt ihr euch auch schon mal gefragt: Was macht man eigentlich in so einem Forschungsinstitut? Wozu braucht man das? Unter dem Motto „Landschaftsforschung zum Anfassen“ gewinnt ihr am 23.April, dem Zukunftstag Brandenburg, Einblicke in unsere Arbeit – von der Feldversuchstechnik, über die Analyse im Umweltlabor bis hin zu fertigen Produkten aus verschiedenen nachwachsenden Rohstoffen. Meldet euch über Zukunftstag Brandenburg an! Wir freuen uns auf euch!
Nach Plan-Birke kommt Plan-BIO
Seit Anfang 2026 wird die biologische Vielfalt von Biotopbäumen in den Landkreisen Elbe-Elster und Oderspreewald-Lausitz gemeinsam mit der Öffentlichkeit erforscht. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert das Vorhaben.
Das Projekt „PlanBIO – Bürgerforschung zur biologischen Vielfalt in Strukturwandelregionen − Erfassung, Bewertung & Monitoring von Biotopbäumen“ nutzt den Citizen Science Ansatz zur angewandten Landschaftsforschung im Lausitzer Braunkohlenrevier. Bürgerforscher*innen beobachten, kartieren und bewerten Biotopbäume, als ein Schlüsselelement biologischer Vielfalt.
Lasswissen bekommt Preis
Herzlichen Glückwunsch an den Förderverein des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaften zum Marketingpreis für den Forschungspfad LassWissen.
3. Preis in der Kategorie Land- und Naturtourismus
„Die Jury überzeugte das innovative Konzept, welches nachhaltigen Naturtourismus, interaktive Wissensvermittlung und Familienfreundlichkeit vereint, in dessen Mittelpunkt das wichtige Thema Verschwinden des Wassers als Folge der nachbergbaulichen Landschaftsentwicklung steht.“
Das FIB konnte in den letzten drei Jahren in dem Bürgerforschungsvorhaben LassWissen als Projektpartner mitwirken. Vielen Dank für die erfolgreiche und kreative Zusammenarbeit in der Region Elbe-Elster. Mehr zum Projekt
Besuch von Ministerpräsident Dietmar WoiDke
19. Januar 2026: Ministerpräsident Dietmar Woidke und Ministerin Hanka Mittelstädt besuchen den Stand der Agrar-, Ernährungs- und Landnutzungsforschung Brandenburg. Das FIB ist eine der sieben Einrichtungen dieser Gemeinschaft (https://agrarforschung-brandenburg.de).
Waldmehrung im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Das FIB wurde vom Landesamt für Umwelt Brandenburg mit der Erarbeitung eines Gutachtens zur Waldmehrung im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft beauftragt.
Ziel des Projektes ist es, die Eignung einer rund 15 ha großen, landeseigenen Fläche mit drei ehemaligen Klärteichen im Naturschutzgebiet „Bergbaufolgelandschaft Grünhaus“ für eine Erstaufforstung fachlich fundiert zu bewerten und die hierfür notwendigen Grundlagen zusammenzustellen. Damit soll der Flächenpool des Landesbetriebs Forst Brandenburg erweitert und die Voraussetzung für eine bedarfsgerechte und kurzfristige Umsetzung von Aufforstungsmaßnahmen geschaffen werden.
Die Durchführung kombiniert eine rechtliche, ökologische und bodengeologische Betrachtung des Sonderstandortes, der jahrzehntelang als Absetzbecken für Eisenhydroxid‑haltige Grubenwässer aus dem Tagebau Kleinleipisch genutzt wurde.
Neues EIP-Projekt „Cost-Efficient Irrigation“ offiziell gestartet
EIP-Projekt „Cost-Efficient Irrigation“
Im Projekt „Entwicklung von Entscheidungshilfen für eine kosteneffiziente Bewässerung – Cost-Efficient Irrigation (CEFIR)“ soll eine Entscheidungshilfe (DSS) entwickelt werden, mit der die Wirtschaftlichkeit der Bewässerung vor dem Bewässerungseinsatz abgeschätzt werden kann. Das DSS soll einerseits als einfach zu bedienende Web-App zur Verfügung gestellt und andererseits in eine vorhandene App zur Bewässerungssteuerung integriert werden.
Die Entwicklung erfolgt gemeinsam mit drei Landwirtschaftsbetrieben, deren Ackerschläge mit Kreisbewässerungsanlagen für Praxistests genutzt werden. Landwirtschaftliche Feldbewässerung kann mit dem DSS kosteneffizienter und nachhaltiger werden.
