29. Juni 2026

Exkursion mit Experten aus 22 Ländern

Ein UNESCO Kursprogramm der Technischen Universität Dresden führte Berufstätige aus 22 Ländern in die Lausitz. Das FIB stellte bei einer Exkursion in den Tagebau Welzow und in den Wald bei Annahütte die Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgelandschaften vor. Mehr lesen.

11. Juni 2026

Start der Bodenkundlichen Kartierung der Altkippen im Raum Meuro

Im Auftrag des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) übernimmt das FIB die bodenkundliche Kartierung ehemaliger Braunkohle-Kippenstandorte im Raum Meuro. Die Arbeiten sind Teil der bodenkundlichen Landesaufnahme, die großmaßstäbige Bodenkarten im Maßstab 1:50.000 (BK 50) liefert – eine wichtige Grundlage für die Bearbeitung von Aufgabenstellungen in Land- und Forstwirtschaft, bei der Raum- und Verkehrsplanung sowie im Umwelt- und Naturschutz.

Das Aufgabenspektrum reicht von der Übernahme vorhandener Karten und Datensätze über die Beantragung aller erforderlichen Genehmigungen bis hin zur Geländearbeit. Hierzu zählen das Anlegen repräsentativer Schürfe mit 2m-Sondierungen sowie kombinierte Grabloch- und Bohrpunktuntersuchungen samt Probenahme und Analytik. Die bodenkundliche Profilaufnahme nach aktueller Kartieranleitung (KA6) mit Kennzeichnung der jeweiligen Bodenform, eine umfangreiche Fotodokumentation und die fortlaufende digitale Erfassung aller Ergebnisse runden den Auftrag ab.

19. Mai 2026

Rückblick zum Potsdamer Tag der Wissenschaften

Ein spannender und erfolgreicher Tag beim Potsdamer Tag der Wissenschaften liegt hinter uns.

Gemeinsam mit den Einrichtungen der AEL Brandenburg waren wir als FIB / neuwerk auf dem Campus Golm vertreten. An unserem Stand informierten wir darüber, welche landwirtschaftlichen Kulturen in unserer Region angebaut werden, wie diese genutzt werden und wie daraus nachhaltige Wertschöpfungsketten entstehen.

Besucherinnen und Besucher konnten nachvollziehen, wie regionale Rohstoffe vom Anbau bis zur Weiterverarbeitung und Nutzung miteinander verbunden sind. Das Interesse war groß und es ergaben sich viele spannende Gespräche sowie zahlreiche Fragen rund um Landwirtschaft, Ernährung und nachhaltige Landnutzung in Brandenburg.

Die AEL Brandenburg bündelt die praxisnahe Agrar-, Ernährungs- und Landnutzungsforschung im Land. Gemeinsam entwickeln die beteiligten Einrichtungen zukunftsfähige Lösungen für Landschaften, Acker- und Gartenbau, Tiernutzung, Fischerei, Imkerei und Verbraucherschutz.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und den gelungenen Austausch.

https://neuwerg.de/2026/05/09/ptdw-2026/

20. April 2026

Gemeinsam für den Wald

LFE und FIB bauen ihre Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter aus

Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften aktualisieren langjährigen Kooperationsvertrag

Der Klimawandel stellt Wälder vor große Herausforderungen. In Brandenburg untersuchen das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) und das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Waldökosysteme und erarbeiten Lösungen für die nachhaltige Entwicklung von Wald und Forstwirtschaft. Beide Einrichtungen sind zentrale Ansprechpartner für wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze. Nun haben LFE und FIB ihre enge Zusammenarbeit in der Waldforschung weiter ausgebaut: Ihr langjähriger Kooperationsvertrag wurde aktualisiert.

Pressemitteilung

16. Februar 2026

Lavendel als alternative Kultur für aufgegebene Weinberge an der Mosel?

Die Weinregion Mosel steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Klimawandel, zunehmende Ertragsrisiken und Kostendruck führen dazu, dass immer mehr Steillagen-Weinberge aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden oder brachliegen. Die Winzer kämpfen gegen den Preisverfall ihrer Produkte und schauen sich nach alternativen Kulturen für ihre Weinhänge um. Dabei rückt auch der Anbau von Lavendel als klimaangepasste Sonderkultur in den Fokus. Bei der Suche nach wertvollen Anknüpfungspunkten fragt der SWR nach den praktischen Erfahrungen im Lavendelanbau in der Lausitz bei Frau Dr. Rademacher vom FIB nach.

SWR-Artikel

9. Februar 2026

Zukunftstag am 23.4. im FIB

Habt ihr euch auch schon mal gefragt: Was macht man eigentlich in so einem Forschungsinstitut? Wozu braucht man das? Unter dem Motto „Landschaftsforschung zum Anfassen“ gewinnt ihr am 23.April, dem Zukunftstag Brandenburg, Einblicke in unsere Arbeit – von der Feldversuchstechnik, über die Analyse im Umweltlabor bis hin zu fertigen Produkten aus verschiedenen nachwachsenden Rohstoffen. Meldet euch über Zukunftstag Brandenburg an! Wir freuen uns auf euch!

3. Februar 2026

Nach Plan-Birke kommt Plan-BIO

Seit Anfang 2026 wird die biologische Vielfalt von Biotopbäumen in den Landkreisen Elbe-Elster und Oderspreewald-Lausitz gemeinsam mit der Öffentlichkeit erforscht. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert das Vorhaben.

Das Projekt „PlanBIO – Bürgerforschung zur biologischen Vielfalt in Strukturwandelregionen − Erfassung, Bewertung & Monitoring von Biotopbäumen“ nutzt den Citizen Science Ansatz zur angewandten Landschaftsforschung im Lausitzer Braunkohlenrevier. Bürgerforscher*innen beobachten, kartieren und bewerten Biotopbäume, als ein Schlüsselelement biologischer Vielfalt.

Weitere Informationen

23. Januar 2026

Lasswissen bekommt Preis

Herzlichen Glückwunsch an den Förderverein des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaften zum Marketingpreis für den Forschungspfad LassWissen.

3. Preis in der Kategorie Land- und Naturtourismus

„Die Jury überzeugte das innovative Konzept, welches nachhaltigen Naturtourismus, interaktive Wissensvermittlung und Familienfreundlichkeit vereint, in dessen Mittelpunkt das wichtige Thema Verschwinden des Wassers als Folge der nachbergbaulichen Landschaftsentwicklung steht.“

Das FIB konnte in den letzten drei Jahren in dem Bürgerforschungsvorhaben LassWissen als Projektpartner mitwirken. Vielen Dank für die erfolgreiche und kreative Zusammenarbeit in der Region Elbe-Elster. Mehr zum Projekt

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