Aufgrund der jahrzehntelangen Nutzung als Absetzbereiche für eisenhydroxidhaltige Sümpfungswässer aus dem angrenzenden Tagebau Kleinleipisch stellt die 15 ha große Untersuchungsfläche einen Sonderstandort dar. Das Gutachten soll dazu beitragen, die notwendige Vorbereitung für eine kurzfristige Durchführung von Aufforstungsmaßnahmen zu ermöglichen, um den Flächenpool des Landesbetrieb Forst Brandenburg zu erweitern.
Die Besonderheit der Fläche aufgrund der bergbaulichen Vorgeschichte erfordert umfassende Untersuchungen, um die Eignung für eine Erstaufforstung fundiert bewerten zu können. Im Rahmen der Erarbeitung des Gutachtens erfolgt eine umfassende Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Aufforstung. Daneben werden die Standortbedingungen der Fläche detailliert erfasst. Die historische Nutzung wird in Abstimmung mit der LMBV untersucht, insbesondere hinsichtlich möglicher Belastungen durch den Bergbau. Es wird eine umfassende Erfassung des aktuellen Vegetationszustands durchgeführt.
Basierend auf den Ergebnissen der Vorarbeiten (Standortanalyse, ökologische Aspekte) werden geeignete Baumarten identifiziert, die an die spezifischen Standortbedingungen angepasst sind und eine hohe Klimawandelresilienz aufweisen. Es werden Empfehlungen für eine Mischung von Baumarten und für geeignete Aufforstungsmethoden erarbeitet, um die Biodiversität und die ökologische Stabilität zu fördern.
Projektpartner
Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB)
Förderer
Landesamt für Umwelt (LfU)
