Pflanzenphysiologische Untersuchungen an getopften Hybridlärchen-Klonen (HLÄ-Klone) sowie Sämlingen der Europäischen Lärche (ELÄ) vor, während und nach einer künstlich induzierten Trockenstressphase

Laufzeit 12.06.2026 - 28.11.2026
Projektleitung Köhler, Raul
Bearbeitung Lange, Christian,
Themengebiet Wälder ,
Schlagwörter Klimawandel, Physiologie, Trockenstress, Walderhalt,

Zur Anpassung unserer Wälder an klimatische Veränderungen ist die Bereitstellung von leistungsfähigem und hochwertigem Forstvermehrungsgut notwendig. In diesem Zusammenhang können pflanzenphysiologische Untersuchungen, z.B. Chl a-Fluoreszenz und Dualex®-Messungen, dazu dienen, stresssensitive bzw. stress-tolerante Nachkommenschaften, Herkünfte bzw. Klone einer bestimmten Baumart zu identifizieren.

An mehreren Messterminen werden sowohl Chl a-Fluoreszenz- als auch Dualex®-Untersuchungen an insgesamt 240 Hybridlärchen-Versuchspflanzen sowie 40 Sämlingen der Europäischen Lärche durchgeführt.

Nach den Hintergrundmessungen zur Bestimmung des physiologischen Ausgangsniveaus werden während einer künstlich induzierten Trockenphase erneut Untersuchungen mittels Fluorometer (HPEA) und Dualex®-Messgerät durchgeführt. Nach Ende der Trockenheitsphase erfolgt die Wiederbewässerung aller Versuchspflanzen in der Trockengruppe sowie nachfolgend physiologische Untersuchungen zur Resilienz der HLÄ-/ELÄ-Testpflanzen in der Trockengruppe. Begleitend wird die Vitalität der Versuchspflanzen visuell begutachtet.

Förderer

Staatsbetrieb Sachsenforst, Kompetenzzentrum Wald & Forstwirtschaft

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