BioPlat-EU Neue Bioenergie-Wertschöpfungsketten für landwirtschaftliche Grenzertragsböden und Sonderstandorte

Laufzeit 01.11.2018 - 31.10.2021
Projektleitung Knoche, Dirk
Bearbeitung Köhler, Raul, Schlepphorst, Rainer,
Themengebiet Landwirtschaft,
Schlagwörter Biomasse, kontaminiert, marginal,

Promoting Sustainable Use of Underutilized Lands for Bioenergy Production through a web-based Platform for Europe

Die nachhaltige Bioenergie-Produktion ist eine tragende Säule der europäischen Energie- und Klimapolitik. Dabei geht es auch um die umweltfreundliche Mobilisierung nachwachsender Rohstoffe von bisher kaum genutzten Flächen außerhalb der Lebensmittelproduktion. Hierzu zählen landwirtschaftliche Grenzertragsböden, genauso wie Rekultivierungsböden des Bergbaus oder Altlasten.

Durch eine Internetplattform lassen sich anbauwürdige Flächen identifiziert und werden mit aussichtsreichen Versorgungs- und Wertschöpfungsketten hinterlegt. In die Potenzialbetrachtung fließen neben der technoökonomischen Machbarkeit auch rechtliche Aspekte sowie bestimmte GBEP (Global Bioenergy Partnership)-Nachhaltigkeitsindikatoren ein. Den Stakeholdern werden so Entscheidungshilfen zur praktischen Umsetzung auf regionaler Ebene vermittelt – vom Rohstoff bis zum Markt.

Das Projekt-Konsortium umfasst 12 Partner aus 10 europäischen Ländern, darunter die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Das Projektmanagement obliegt der Wirtschaft und Infrastruktur GmbH & Co Planungs KG / München.

In den folgenden Videos werden das Projekt und Ergebnisse vorgestellt:

Video Projektvorstellung

Video WebGIS-Tool

Eine Internetplattform mit weiteren Informationen zum Projekt finden Sie unter https://bioplat.eu/

Das frei verfügbare BIOPLAT-EU webGIS Tool bietet eine umfassende Online-Plattform zur Unterstützung des Entscheidungsprozesses für neue Bioenergie-Investitionsprojekte, die auf Biomasse von marginalen, ungenutzten und kontaminierten Flächen in Europa basieren.

https://bioplat.eu/webgis-tool

Projektpartner

Förderer

This project has received funding from the European Union’s H2020-LCE research and innovation programme under grant agreement No 818083