News-Archiv

15. September 2026

Gemeinsam sind wir stark

FIB läuft auf Platz 1 und 3!

Am 12. September 2026 hieß es beim Finsterwalder Dutzend: Laufschuhe an und gemeinsam an den Start! Beim erstmals ausgetragenen Firmen- und Vereine-Cup durfte natürlich auch das FIB nicht fehlen.
Mit insgesamt 11 Läuferinnen und Läufern – sechs Kolleginnen und Kollegen sowie fünf Familienangehörigen – gingen wir auf die 4,2 Kilometer lange Strecke. Und das Ergebnis kann sich mit dem 1. und 3. Platz sehen lassen.
Besonders schnell war unser Nachwuchs unterwegs: Mit 19:14,5 Minuten und 19:19,2 Minuten erreichten zwei unserer Familienangehörigen hervorragende Zeiten und sorgten damit für zusätzliche Unterstützung in unserem Team. Von unseren Kolleginnen und Kollegen erreichte Stefan Lukas mit 19:15,2 Minuten die beste Zeit, gefolgt von Eva Neuhoff mit 20:47,0 Minuten. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!
Neben den Platzierungen stand vor allem der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Zusammen laufen, sich gegenseitig anfeuern und als Team ins Ziel kommen – genau das macht eine solche Veranstaltung aus.
Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt, wie groß unser Team dann sein wird.
Gemeinsam sind wir stark!

10. September 2026

Ministerin Hanka Mittelstädt und Landrat Marcel Schmidt zu Gast im Institut

Bild Links: Anica Süßkind (FIB), Dr. Raul Köhler (FIB) , Dr. Carsten Leßner (MLEUV), Dr. Beate Zimmermann (FIB), Landrat Marcel Schmidt

Bild Rechts: Dr. Anne Rademacher (FIB), Dr. Christian Hildmann (FIB), Ministerin Hanka Mittelstädt, Inge Sauerbier (MLEUV), Dr. Beate Zimmermann (FIB), Dr. Raul Köhler (FIB)

Das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V. (FIB) in Finsterwalde hat in den vergangenen Tagen Besuch aus der Landes- und Kommunalpolitik empfangen: Am 4. September war Landrat Marcel Schmidt zu Gast und am 7. September konnte Ministerin Hanka Mittelstädt das Institut begrüßt werden. Beide Termine boten Gelegenheit, aktuelle Forschungsschwerpunkte und Projekte des FIB vorzustellen und sich über zentrale Fragen der Landschaftsforschung und regionalen Entwicklung auszutauschen.

landrat Marcel schmidt zu gast im fib

Am 4. September 2026 besuchte der Landrat des Landkreises Elbe-Elster, Herr Marcel Schmidt, das FIB.

Im Mittelpunkt seines Besuchs standen die Arbeiten und aktuellen Projekte des FIB. Dabei wurde ein Einblick in die verschiedenen Forschungsschwerpunkte des Instituts und deren Bedeutung für die Entwicklung der Landschaften in der Lausitz gegeben.

Der Besuch bot Raum für einen fachlichen Austausch über aktuelle Herausforderungen im Landkreis und die Frage, wie angewandte Forschung und praktische Lösungsansätze zur nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen können.

Ministerin Hanka Mittelstädt informiert sich über fachthemen des fib

Am 7. September 2026 informierte sich Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, über die Arbeit des FIB in einem persönlichen Besuch am Institut.

Im Rahmen ihres Besuchs wurden vielfältige Fachthemen mit Blick auf die regionale Wertschöpfung und die Entwicklung ländlicher Räume angesprochen. Dabei standen unter anderem Sonderkulturen und alternative Marktfrüchte im Fokus.

Ein weiterer zentraler Themenbereich war die Schnittstelle von Gewässerschutz und Landwirtschaft. Darüber hinaus wurden die Themen Waldumbau und Walderneuerung sowie der Landschaftswasserhaushalt und dessen Bedeutung für die Klimaanpassung im ländlichen Raum vorgestellt und diskutiert.

Der Besuch der Ministerin unterstrich die Bedeutung der am FIB bearbeiteten Themen für die zukünftige Entwicklung der Lausitz. Gerade im Zuge des Strukturwandels und der Anpassung an den Klimawandel sind praxisnahe Forschungsansätze gefragt, die Perspektiven für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserhaushalt und Landschaftsentwicklung miteinander verbinden.

Das FIB bedankt sich bei Ministerin Hanka Mittelstädt und Landrat Marcel Schmidt für ihre Besuche und den konstruktiven fachlichen Austausch.

9. September 2026

Zwiebelernte erfolgreich abgeschlossen

Im Projekt „Ressourcenschonende und wirtschaftliche Bewässerung von Zwiebeln“ wurden in der letzten Woche bei bestem Wetter auf den beiden Versuchsflächen, bei der Landgut Nemt GmbH in Nemt und bei der Biohof Paulsen GmbH in Luppa die Zwiebeln geerntet. Wir haben mit einer selbstgebauten Sortiervorrichtung das Erntegut auf Ertragsparzellen in unterschiedliche Größenklassen eingeteilt.

Im Projekt wird unter anderem untersucht, welchen Einfluss die Verlegetiefe von Tropfschläuchen, die zur Bewässerung genutzt werden, auf den Ertrag der Zwiebeln hat. Die Schläuche können auf den Flächen nicht oberirdisch verlegt werden, weil sie im Bioanbau bei Pflegearbeiten beschädigt würden. Für die beteiligten Betriebe sind die Ergebnisse natürlich von Interesse, um den Anbau zu optimieren.

Die Ermittlung der optimalen Bewässerungsmengen und der besten Bewässerungszeitpunkte erfolgte mit unserem Bewässerungssteuerungsprogramm IRRIGAMA steering.

Mit der Ertragserfassung konnten die Feldarbeiten im ersten Versuchsjahr abgeschlossen werden. Im kommenden Jahr werden die Versuche auf anderen Flächen der beiden Betriebe wiederholt.

14. August 2026

Wettbewerb „NAWARO Brandenburg“ gestartet

Mit dem Wettbewerb „NAWARO Brandenburg“ sucht neuwerg, das am FIB angesiedelte Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe im Land Brandenburg, innovative Ideen und Lösungen rund um nachwachsende Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion. Bewerben können sich Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Kooperationen, Vereine und Einzelpersonen aus Brandenburg. In den beiden Kategorien „Junge Ideen“ und „Starke Lösungen“ werden jeweils drei Preise vergeben; das Preisgeld beträgt insgesamt 5.000 Euro je Kategorie.

Bewerbungen sind bis zum 30. November 2026 möglich. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter https://neuwerg.de/wettbewerb-nawaro-brandenburg/.

23. Juli 2026

Wissenschaft im Dialog

Das FIB stellte am 22. Juli das Bürgerforschungsprojekt PlanBIO im Rahmen der bundesweiten Reihe „Wissenschaft und ich“ vor. Gefördert wird die Reihe von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Klaus Tschira Stiftung, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung sowie dem Stifterverband. Projektmittelpunkt von PlanBIO ist die biologische Vielfalt von Bäumen im Lausitzer Braunkohlerevier, die gemeinsam mit Bürgerinnen erforscht wird. Auf dem Finsterwalder Wochenmarkt nutzten ungefähr 40 Besucherinnen die Gelegenheit, sich darüber zu informieren. Ein digitales Quiz lieferte den thematischen Einstieg und erleichterte damit die Gesprächseröffnung. Erste potentielle Mitforschende haben ihr Interesse bekundet und sich über Termine und die nächsten Aktivitäten informiert.

29. Juni 2026

Exkursion mit Experten aus 22 Ländern

Ein UNESCO Kursprogramm der Technischen Universität Dresden führte Berufstätige aus 22 Ländern in die Lausitz. Das FIB stellte bei einer Exkursion in den Tagebau Welzow und in den Wald bei Annahütte die Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgelandschaften vor. Mehr lesen.

11. Juni 2026

Start der Bodenkundlichen Kartierung der Altkippen im Raum Meuro

Im Auftrag des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) übernimmt das FIB die bodenkundliche Kartierung ehemaliger Braunkohle-Kippenstandorte im Raum Meuro. Die Arbeiten sind Teil der bodenkundlichen Landesaufnahme, die großmaßstäbige Bodenkarten im Maßstab 1:50.000 (BK 50) liefert – eine wichtige Grundlage für die Bearbeitung von Aufgabenstellungen in Land- und Forstwirtschaft, bei der Raum- und Verkehrsplanung sowie im Umwelt- und Naturschutz.

Das Aufgabenspektrum reicht von der Übernahme vorhandener Karten und Datensätze über die Beantragung aller erforderlichen Genehmigungen bis hin zur Geländearbeit. Hierzu zählen das Anlegen repräsentativer Schürfe mit 2m-Sondierungen sowie kombinierte Grabloch- und Bohrpunktuntersuchungen samt Probenahme und Analytik. Die bodenkundliche Profilaufnahme nach aktueller Kartieranleitung (KA6) mit Kennzeichnung der jeweiligen Bodenform, eine umfangreiche Fotodokumentation und die fortlaufende digitale Erfassung aller Ergebnisse runden den Auftrag ab.

20. Mai 2026

Neue Lysimeteranlage für das FIB

Für die Maßnahmen „Lysimeterstation“ und „Wirtschaftsgebäude“ hat das FIB hat am 6. Mai 2026 die Zuwendungsbescheide für die EFRE-Kofinanzierung erhalten. Die EU beteiligt sich mit einem Zuschuss von 60%, die verbleibenden 40% wird das Land Brandenburg übernehmen.

Mit den Lysimetern sollen Wasser- und Stoffflüsse von zwei verschiedenen Brandenburger Ackerböden von geringer bis mittlerer Ertragsfähigkeit erfasst werden. Die Anlage wird auf einem Ackerstandort nahe Finsterwalde errichtet und aus 10 wägbaren Großlysimetern bestehen. Die Inbetriebnahme ist für das Winterhalbjahr 2026/2027 geplant. Eine Bewässerungsanlage komplettiert die Ausstattung.

Der Betrieb der Lysimeter wird in Abstimmung mit den für Landwirtschaft und Umwelt zuständigen Behörden des Landes Brandenburg erfolgen. So sollen beispielsweise aktuelle Fragen zum Einfluss von Bewirtschaftungsmaßnahmen auf die Qualität des Sickerwassers beantwortet werden. Weitere Themenfelder umfassen die Wassernutzungseffizienz und Trockenheitstoleranz landwirtschaftlicher Kulturen sowie die Weiterentwicklung von Bewässerungssteuerungsmodellen.

Mit der zweiten Maßnahme wird der Bau einer Unterstellhalle für die landwirtschaftliche Versuchstechnik des FIB realisiert. Die Halle wird im Gewerbepark Massen errichtet.

19. Mai 2026

Rückblick zum Potsdamer Tag der Wissenschaften

Ein spannender und erfolgreicher Tag beim Potsdamer Tag der Wissenschaften liegt hinter uns.

Gemeinsam mit den Einrichtungen der AEL Brandenburg waren wir als FIB / neuwerk auf dem Campus Golm vertreten. An unserem Stand informierten wir darüber, welche landwirtschaftlichen Kulturen in unserer Region angebaut werden, wie diese genutzt werden und wie daraus nachhaltige Wertschöpfungsketten entstehen.

Besucherinnen und Besucher konnten nachvollziehen, wie regionale Rohstoffe vom Anbau bis zur Weiterverarbeitung und Nutzung miteinander verbunden sind. Das Interesse war groß und es ergaben sich viele spannende Gespräche sowie zahlreiche Fragen rund um Landwirtschaft, Ernährung und nachhaltige Landnutzung in Brandenburg.

Die AEL Brandenburg bündelt die praxisnahe Agrar-, Ernährungs- und Landnutzungsforschung im Land. Gemeinsam entwickeln die beteiligten Einrichtungen zukunftsfähige Lösungen für Landschaften, Acker- und Gartenbau, Tiernutzung, Fischerei, Imkerei und Verbraucherschutz.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse und den gelungenen Austausch.

https://neuwerg.de/2026/05/09/ptdw-2026/

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