News-Archiv

5. Oktober 2026

Erste Schachtsysteme zur Drainage-Steuerung erfolgreich eingebaut

Auf vielen landwirtschaftlichen Flächen in Brandenburg leiten unterirdische Drainagen Wasser ab. In „Hochlagen“ ohne Grundwasseranschluss fehlt dieses Wasser in Trockenzeiten jedoch zunehmend. Ob ein gezieltes Anstauen von Drainagen helfen kann, Regenwasser auf den Flächen zu halten und die Grundwasserneubildung zu stärken, wird im Projekt „Erprobung der temporären Deaktivierung landwirtschaftlicher Drainagen in Hochlagen Brandenburgs“ untersucht. In den vergangenen Wochen wurden hierzu die ersten praktischen Arbeiten auf den Versuchsflächen umgesetzt.

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern, der Agrargenossenschaft Sonnewalde eG und der Agrargenossenschaft Trampe eG, wurden in unterschiedlichen Teilen Brandenburgs zwei geeignete Flächen identifiziert und der genaue Verlauf der unterflur verlegten Drainagesysteme ermittelt. Im Anschluss wurden eigens konstruierte Schachtsysteme eingebaut, mit denen sich das Wasser im Drainagesystem gezielt auf eine gewünschte Höhe anstauen lässt.

Es folgt die Installation von Messtechnik für die wissenschaftliche Begleitung des zweijährigen Versuchs. Beobachtet wird, wie sich die Maßnahmen auf die Bodenfeuchte und die Erträge der Kulturen auf den jeweiligen Standorten auswirken.

1. Oktober 2026

Film zum safran symposium

Safran blickt auf eine lange Geschichte in Mitteldeutschland zurück – und zugleich auf spannende Perspektiven für die Zukunft. Beim 2. Safran-Symposium kamen Expertinnen und Experten aus Forschung, Landwirtschaft, Geschichte und Praxis zusammen, um historische Spuren, den regionalen Anbau sowie aktuelle Chancen und Herausforderungen zu beleuchten. Im Fokus standen unter anderem die Gesundheit der Safranknollen, geeignete Anbaubedingungen und die Auswirkungen von Umwelt- und Klimaveränderungen auf die Kulturpflanze. 🌱 Das Video zum 2. Safran-Symposium ist jetzt online – schaut gerne rein und entdeckt die vielfältigen Facetten unserer regionalen Kulturpflanze. Mehr Informationen gibt es auf https://neuwerg.de/.

Der Film

15. September 2026

Gemeinsam sind wir stark

FIB läuft auf Platz 1 und 3!

Am 12. September 2026 hieß es beim Finsterwalder Dutzend: Laufschuhe an und gemeinsam an den Start! Beim erstmals ausgetragenen Firmen- und Vereine-Cup durfte natürlich auch das FIB nicht fehlen.
Mit insgesamt 11 Läuferinnen und Läufern – sechs Kolleginnen und Kollegen sowie fünf Familienangehörigen – gingen wir auf die 4,2 Kilometer lange Strecke. Und das Ergebnis kann sich mit dem 1. und 3. Platz sehen lassen.
Besonders schnell war unser Nachwuchs unterwegs: Mit 19:14,5 Minuten und 19:19,2 Minuten erreichten zwei unserer Familienangehörigen hervorragende Zeiten und sorgten damit für zusätzliche Unterstützung in unserem Team. Von unseren Kolleginnen und Kollegen erreichte Stefan Lukas mit 19:15,2 Minuten die beste Zeit, gefolgt von Eva Neuhoff mit 20:47,0 Minuten. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!
Neben den Platzierungen stand vor allem der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Zusammen laufen, sich gegenseitig anfeuern und als Team ins Ziel kommen – genau das macht eine solche Veranstaltung aus.
Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt, wie groß unser Team dann sein wird.
Gemeinsam sind wir stark!

10. September 2026

Ministerin Hanka Mittelstädt und Landrat Marcel Schmidt zu Gast im Institut

Bild Links: Anica Süßkind (FIB), Dr. Raul Köhler (FIB) , Dr. Carsten Leßner (MLEUV), Dr. Beate Zimmermann (FIB), Landrat Marcel Schmidt

Bild Rechts: Dr. Anne Rademacher (FIB), Dr. Christian Hildmann (FIB), Ministerin Hanka Mittelstädt, Inge Sauerbier (MLEUV), Dr. Beate Zimmermann (FIB), Dr. Raul Köhler (FIB)

Das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V. (FIB) in Finsterwalde hat in den vergangenen Tagen Besuch aus der Landes- und Kommunalpolitik empfangen: Am 4. September war Landrat Marcel Schmidt zu Gast und am 7. September konnte Ministerin Hanka Mittelstädt das Institut begrüßt werden. Beide Termine boten Gelegenheit, aktuelle Forschungsschwerpunkte und Projekte des FIB vorzustellen und sich über zentrale Fragen der Landschaftsforschung und regionalen Entwicklung auszutauschen.

landrat Marcel schmidt zu gast im fib

Am 4. September 2026 besuchte der Landrat des Landkreises Elbe-Elster, Herr Marcel Schmidt, das FIB.

Im Mittelpunkt seines Besuchs standen die Arbeiten und aktuellen Projekte des FIB. Dabei wurde ein Einblick in die verschiedenen Forschungsschwerpunkte des Instituts und deren Bedeutung für die Entwicklung der Landschaften in der Lausitz gegeben.

Der Besuch bot Raum für einen fachlichen Austausch über aktuelle Herausforderungen im Landkreis und die Frage, wie angewandte Forschung und praktische Lösungsansätze zur nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen können.

Ministerin Hanka Mittelstädt informiert sich über fachthemen des fib

Am 7. September 2026 informierte sich Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, über die Arbeit des FIB in einem persönlichen Besuch am Institut.

Im Rahmen ihres Besuchs wurden vielfältige Fachthemen mit Blick auf die regionale Wertschöpfung und die Entwicklung ländlicher Räume angesprochen. Dabei standen unter anderem Sonderkulturen und alternative Marktfrüchte im Fokus.

Ein weiterer zentraler Themenbereich war die Schnittstelle von Gewässerschutz und Landwirtschaft. Darüber hinaus wurden die Themen Waldumbau und Walderneuerung sowie der Landschaftswasserhaushalt und dessen Bedeutung für die Klimaanpassung im ländlichen Raum vorgestellt und diskutiert.

Der Besuch der Ministerin unterstrich die Bedeutung der am FIB bearbeiteten Themen für die zukünftige Entwicklung der Lausitz. Gerade im Zuge des Strukturwandels und der Anpassung an den Klimawandel sind praxisnahe Forschungsansätze gefragt, die Perspektiven für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasserhaushalt und Landschaftsentwicklung miteinander verbinden.

Das FIB bedankt sich bei Ministerin Hanka Mittelstädt und Landrat Marcel Schmidt für ihre Besuche und den konstruktiven fachlichen Austausch.

9. September 2026

Zwiebelernte erfolgreich abgeschlossen

Im Projekt „Ressourcenschonende und wirtschaftliche Bewässerung von Zwiebeln“ wurden in der letzten Woche bei bestem Wetter auf den beiden Versuchsflächen, bei der Landgut Nemt GmbH in Nemt und bei der Biohof Paulsen GmbH in Luppa die Zwiebeln geerntet. Wir haben mit einer selbstgebauten Sortiervorrichtung das Erntegut auf Ertragsparzellen in unterschiedliche Größenklassen eingeteilt.

Im Projekt wird unter anderem untersucht, welchen Einfluss die Verlegetiefe von Tropfschläuchen, die zur Bewässerung genutzt werden, auf den Ertrag der Zwiebeln hat. Die Schläuche können auf den Flächen nicht oberirdisch verlegt werden, weil sie im Bioanbau bei Pflegearbeiten beschädigt würden. Für die beteiligten Betriebe sind die Ergebnisse natürlich von Interesse, um den Anbau zu optimieren.

Die Ermittlung der optimalen Bewässerungsmengen und der besten Bewässerungszeitpunkte erfolgte mit unserem Bewässerungssteuerungsprogramm IRRIGAMA steering.

Mit der Ertragserfassung konnten die Feldarbeiten im ersten Versuchsjahr abgeschlossen werden. Im kommenden Jahr werden die Versuche auf anderen Flächen der beiden Betriebe wiederholt.

14. August 2026

Wettbewerb „NAWARO Brandenburg“ gestartet

Mit dem Wettbewerb „NAWARO Brandenburg“ sucht neuwerg, das am FIB angesiedelte Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe im Land Brandenburg, innovative Ideen und Lösungen rund um nachwachsende Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion. Bewerben können sich Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Kooperationen, Vereine und Einzelpersonen aus Brandenburg. In den beiden Kategorien „Junge Ideen“ und „Starke Lösungen“ werden jeweils drei Preise vergeben; das Preisgeld beträgt insgesamt 5.000 Euro je Kategorie.

Bewerbungen sind bis zum 30. November 2026 möglich. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter https://neuwerg.de/wettbewerb-nawaro-brandenburg/.

23. Juli 2026

Wissenschaft im Dialog

Das FIB stellte am 22. Juli das Bürgerforschungsprojekt PlanBIO im Rahmen der bundesweiten Reihe „Wissenschaft und ich“ vor. Gefördert wird die Reihe von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Klaus Tschira Stiftung, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung sowie dem Stifterverband. Projektmittelpunkt von PlanBIO ist die biologische Vielfalt von Bäumen im Lausitzer Braunkohlerevier, die gemeinsam mit Bürgerinnen erforscht wird. Auf dem Finsterwalder Wochenmarkt nutzten ungefähr 40 Besucherinnen die Gelegenheit, sich darüber zu informieren. Ein digitales Quiz lieferte den thematischen Einstieg und erleichterte damit die Gesprächseröffnung. Erste potentielle Mitforschende haben ihr Interesse bekundet und sich über Termine und die nächsten Aktivitäten informiert.

29. Juni 2026

Exkursion mit Experten aus 22 Ländern

Ein UNESCO Kursprogramm der Technischen Universität Dresden führte Berufstätige aus 22 Ländern in die Lausitz. Das FIB stellte bei einer Exkursion in den Tagebau Welzow und in den Wald bei Annahütte die Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgelandschaften vor. Mehr lesen.

11. Juni 2026

Start der Bodenkundlichen Kartierung der Altkippen im Raum Meuro

Im Auftrag des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) übernimmt das FIB die bodenkundliche Kartierung ehemaliger Braunkohle-Kippenstandorte im Raum Meuro. Die Arbeiten sind Teil der bodenkundlichen Landesaufnahme, die großmaßstäbige Bodenkarten im Maßstab 1:50.000 (BK 50) liefert – eine wichtige Grundlage für die Bearbeitung von Aufgabenstellungen in Land- und Forstwirtschaft, bei der Raum- und Verkehrsplanung sowie im Umwelt- und Naturschutz.

Das Aufgabenspektrum reicht von der Übernahme vorhandener Karten und Datensätze über die Beantragung aller erforderlichen Genehmigungen bis hin zur Geländearbeit. Hierzu zählen das Anlegen repräsentativer Schürfe mit 2m-Sondierungen sowie kombinierte Grabloch- und Bohrpunktuntersuchungen samt Probenahme und Analytik. Die bodenkundliche Profilaufnahme nach aktueller Kartieranleitung (KA6) mit Kennzeichnung der jeweiligen Bodenform, eine umfangreiche Fotodokumentation und die fortlaufende digitale Erfassung aller Ergebnisse runden den Auftrag ab.

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