News-Archiv

25. März 2025

Offenlandflächen in Sachsen

Bergbaufolgelandschaften weisen naturschutzfachlich wertvolle Entwicklungspotenziale auf. Dazu gehören unzerschnittene, nährstoffarme Offenlandlebensräume mit spezialisierten und häufig bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Durch Sukzession und intensivierte Nutzung nimmt die Ausdehnung dieser Lebensräume vielerorts wieder ab.

Das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. bearbeitet zusammen mit der Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V. derzeit das Projekt
„Erhalt und Förderung der Biodiversität in Offenlandlebensräumen in der Bergbaufolgelandschaft Sachsens“ im Auftrag des LfLUG Sachsen. Ziel des Projektes ist es, den Kenntnisstand über das Offenlandmanagement in den Bergbaufolgelandschaften Sachsens (Mitteldeutsches und Lausitzer Revier), eingehend darzustellen und zu bewerten. Wir wollen Erfolge und Herausforderungen bisheriger Offenhaltungsprojekte herausarbeiten, Kenntnis- und Datenlücken identifizieren und schließen, sowie über eine Potenzialanalyse aufzeigen, wo und wie langfristig Offenhaltung in der Bergbaufolgelandschaft gelingen kann.

25. Juli 2024

Das FIB unter neuer Leitung

Am 1.7.2024 bekam das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften eine neue Leitung. Im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung wurde Frau Dr. Beate Zimmermann durch die Mitgliederversammlung als neue Vorstandsvorsitzende berufen. Nach ihrer wissenschaftlichen Ausbildung und Forschungstätigkeit an der Universität Potsdam sowie im Ausland ist sie bereits seit 11 Jahren am FIB tätig, mit den Aufgaben der Einrichtung bestens vertraut und zudem in der Region verwurzelt.
Sie übernimmt den Staffelstab von Dr. Michael Haubold-Rosar, der das Institut seit dem Jahr 2002 geleitet hat. Er wird in den kommenden Monaten als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter in Teilzeit weiter unterstützend für das FIB tätig sein.

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