Zur Anpassung unserer Wälder an klimatische Veränderungen ist die Bereitstellung von leistungsfähigem und hochwertigem Forstvermehrungsgut notwendig. In diesem Zusammenhang können pflanzenphysiologische Untersuchungen, z.B. Chl a-Fluoreszenz und Dualex®-Messungen, dazu dienen, stresssensitive bzw. stress-tolerante Nachkommenschaften, Herkünfte bzw. Klone einer bestimmten Baumart zu identifizieren.
An mehreren Messterminen werden sowohl Chl a-Fluoreszenz- als auch Dualex®-Untersuchungen an insgesamt 240 Hybridlärchen-Versuchspflanzen sowie 40 Sämlingen der Europäischen Lärche durchgeführt.
Nach den Hintergrundmessungen zur Bestimmung des physiologischen Ausgangsniveaus werden während einer künstlich induzierten Trockenphase erneut Untersuchungen mittels Fluorometer (HPEA) und Dualex®-Messgerät durchgeführt. Nach Ende der Trockenheitsphase erfolgt die Wiederbewässerung aller Versuchspflanzen in der Trockengruppe sowie nachfolgend physiologische Untersuchungen zur Resilienz der HLÄ-/ELÄ-Testpflanzen in der Trockengruppe. Begleitend wird die Vitalität der Versuchspflanzen visuell begutachtet.
Förderer
Staatsbetrieb Sachsenforst, Kompetenzzentrum Wald & Forstwirtschaft
