Für die Maßnahmen „Lysimeterstation“ und „Wirtschaftsgebäude“ hat das FIB hat am 6. Mai 2026 die Zuwendungsbescheide für die EFRE-Kofinanzierung erhalten. Die EU beteiligt sich mit einem Zuschuss von 60%, die verbleibenden 40% wird das Land Brandenburg übernehmen.
Mit den Lysimetern sollen Wasser- und Stoffflüsse von zwei verschiedenen Brandenburger Ackerböden von geringer bis mittlerer Ertragsfähigkeit erfasst werden. Die Anlage wird auf einem Ackerstandort nahe Finsterwalde errichtet und aus 10 wägbaren Großlysimetern bestehen. Die Inbetriebnahme ist für das Winterhalbjahr 2026/2027 geplant. Eine Bewässerungsanlage komplettiert die Ausstattung.
Der Betrieb der Lysimeter wird in Abstimmung mit den für Landwirtschaft und Umwelt zuständigen Behörden des Landes Brandenburg erfolgen. So sollen beispielsweise aktuelle Fragen zum Einfluss von Bewirtschaftungsmaßnahmen auf die Qualität des Sickerwassers beantwortet werden. Weitere Themenfelder umfassen die Wassernutzungseffizienz und Trockenheitstoleranz landwirtschaftlicher Kulturen sowie die Weiterentwicklung von Bewässerungssteuerungsmodellen.
Mit der zweiten Maßnahme wird der Bau einer Unterstellhalle für die landwirtschaftliche Versuchstechnik des FIB realisiert. Die Halle wird im Gewerbepark Massen errichtet.

